Trainingslager Kinder und Jugendliche der SG-Seeburg vom 9.8. – 11.8.2024

Vom Freitag d. 09.8.2024 bis Sonntag d. 11.8.2024 haben wir unser zweites Trainingslager auf dem Vereinsgelände der SG-Seeburg für die Kinder und Jugend des Vereines veranstaltet.
Auch dieses Mal ein besonderes Dankeschön an unsere Eltern, die wieder mit hohem Einsatz das Organisatorische gemeistert haben. Toll, dass wir uns auf ein solches Engagement verlassen können.
Unser Ziel für dieses Mal neben dem Spass für Alle: das Bestehen des Jugendsegelscheines für unsere erfahrenen Teilnehmer. Außerdem die Vertiefung der Kenntnisse auf dem Optimist für unsere Anfänger.
Unsere Trainingslager starten immer mit einem Frühsport, so ist bei uns in der SG-Seeburg Tradition: und so hieß es für Alle: Start in den Tag mit einem Sprung in den See und Umrunden der nächsten Boje – toll wenn der See morgens zum Schwimmen einlädt!

Eine kreative Idee: im Namen der SG-Seeburg, haben wir für unsere Nachwuchssegler ein eigenes T-Shirt gestaltet. Cooles Design trifft segeln – die Kinder lieben es.
Bei diesem Trainingslager konnten wir auch unsere neue Jugendlounge übergeben. Gefördert durch unseren Verein, haben unsere Eltern mit viel Zeit und Engagement für die Kids einen Platz zum Chillen gestaltet – denkbar nötig nach den Trainingseinheiten auf unserem See. Paletten – Sofas bieten auf einer Terrasse Platz zum Langstrecken, und ein Sonnensegel spendet den notwendigen Schatten. Einfach ein Platz zum Wohlfühlen.

Jugendsegelschein:
Für den Jugendsegelschein wurde eine praktische und eine theoretische Prüfung abgelegt.
Neben den Manövern an Steg und Boje, wurde dazu ein Dreieckskurs abgesegelt und jedes Boot hatte die Aufgabe, entsprechend vorgegeben Manöver zu absolvieren. Wegen sehr viel Wind am Samstag keine leichte Aufgabe – und trotzdem haben es alle gemeistert. Wende, Halse, Anlegen, Ablegen und co  – kein Problem.
Natürlich durfte auch die Theorie nicht zu kurz kommen. Dafür machte es sich bezahlt, dass wir die Themen im ganzen Jahr wiederkehrend behandelt haben. Knoten, Ausweichregeln, goldene Regeln des Wassersports und vieles mehr – unsere Jugend und Kinder konnten die Themen genau erklären.
Danke nochmals an Frank Wagner, der uns in der Prüfungskommission unterstützte.
Das Highlight für Alle in diesem Jahr: Die zweite Seeburger Lichterfahrt am Süßen See.
Die Boote aller Vereine und noch viele mehr, trafen sich um 20.00h mit bunt geschmückten Lichtern auf dem See. Wir haben dazu unsere Vereinsboote kreativ und immer wieder anders mit Lichterketten “aufgetakelt “. Ein buntes Glitzern für Gross und Klein! Zum Seeburger Schloss segeln klappte super – und dank unserer Motorboote zur Sicherung kamen im Schleppverband auch alle wieder gut nach Hause. Den Abschluss bildete ein Feuerwerk, am Nordstrand, das wir vom Wasser aus bewundert haben.
Das Wetter war auch dieses Mal Top, Wind der Stärke 4 + am Freitag / Samstag und Stärke 2 am Sonntag.
Jedes Kind hatte wieder sein persönliches Highlight, vom Segeln als Crew und bestandenen Jugendseglerschein bis hin zu den Wettfahrten.
Danke an Alle kleinen und großen Teilnehmer! Ahoi!

Veit Birnbaum und Sven Schröder

22.07.-03.08.2024 Bericht WM 2024 der Europes

Europe segeln auf ganz großer Bühne stand an – die WM in Hanko, Finnland!
Wie in den letzten Jahren auch schon, begann das Europe-Event mit der Open Week, der einzigen Regatta, die die Möglichkeit zur Direktqualifikation zur WM bietet. Mein Papa Dirk (GER 1039) und ich hatten die Quali sicher und so nutzten wir die Zeit, um die fremde Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden. Es gab viel zu entdecken: Wald, Bäume und wieder Wald.

GER 1039 Ausfahrt WM 2024

Bild: privat

Hanko feiert in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag. Es ist ein hübsches kleines Urlauberstädtchen mit etwa 30 km Strandlänge. Wahrzeichen ist ein roter Wasserturm, von dessen Aussichtsplattform die Umgebung in Richtung Festland und Ostsee gut zu betrachten ist.
Am Sonntag (28.07.), dem ersten Tag der Vermessung, stand auch der Nations Cup auf dem Programm. Dabei segeln immer vier Teilnehmende aus jedem Land gegen ein anderes Land. Bei der Regatta haben wir die deutsche Mannschaft von Land aus angefeuert. Sie haben einen 4. Platz für Deutschland ersegelt.
Durch die gute Organisation konnten wir bereits auch an diesem Tag unsere Boote kontrollvermessen lassen. Dafür wurde ein Parcours aufgebaut, durch den die Boote geschoben wurden. Bei jeder Station wurde dann ein Teil des Bootes vermessen. Alles lief bei mir gut, bis zur letzten Station, den Segeln. Das erste Segel wurde ohne Probleme akzeptiert. Das zweite Segel passte auch in alle Vermessungsgrößen – jedoch stimmte die Materialnummer nicht mit den Unterlagen überein. Da ist uns im Eifer der Vorbereitung wohl ein kleiner Fehler unterlaufen, sodass ich letztendlich nur ein Segel zur Verfügung hatte. Bei Dirk lief alles glatt – Vorbereitung ist eben alles…
Am Abend des zweiten Vermessungstags fand der traditionelle Marsch durch die Gastgeberstadt mit allen Teilnehmenden sowie die Eröffnung der Regatta statt. Paul Depoorter, der Präsident der Europe Class, welcher aus Spanien kommt, hat einen Großteil seiner Eröffnungsrede in Finnisch gehalten, wofür er tosenden Applaus bekam.
Nun ging es am Dienstag (30.07.) endlich los. Täglich gab es 9:00 Uhr eine Steuerleutebesprechung und danach noch ein Briefing aller deutschen Teilnehmenden. Jeden Tag waren 2 Wettfahrten geplant. Wir legten ab und hangelten uns durch die kleinen Inseln vor der Küste. Wir erhielten den Tipp, den Booten vor uns zu folgen. Bei der Open Week sind bereits einige Boote auf Untiefen aufgelaufen und mussten repariert werden. Wenn man durch die Inseln durch war, was ca. 20 Minuten dauerte, musste man nur noch durch eine Fahrrinne und dann war man nach einer guten Stunde bereits im Regattagebiet. Wir konnten bei angenehmen 3-4 Bft. unsere zwei Wettfahrten segeln. Das Niveau bei der WM ist sehr hoch und die Verhältnisse sind für uns ungewohnt. Hohe Wellen, die nicht aus der Windrichtung kommen, kannte ich vorher noch nicht. Nach den Wettfahrten sind wir wieder in den Hafen gekreuzt, was ca. 1,5 Stunden gedauert hat. Geschafft fuhren wir nach der Nachbesprechung mit dem Fahrrad auf den Campingplatz.

GER 1352 Ausfahrt WM 2024

Bild: privat

Tag zwei startete ähnlich zum ersten Tag. Wieder Steuerleutebesprechung und Briefing der deutschen Teilnehmenden – ein täglich wiederkehrendes Ritual. Beim Rausfahren gab es heute die Besonderheit, dass eine Fähre unseren Weg quert. Als ich diese auslaufen sah, dachte ich, dass ich es nicht mehr durch die Fahrrinne schaffe. Letztendlich war die Fähre lange durch, als ich erst an der Fahrrinne ankam. Nachdem am ersten Tag die Frauen als erstes starteten und auf dem Outerloop segelten, waren wir heute auf diesem Kurs unterwegs. Die Frauen sind dafür auf dem Innerloop gefahren. Wind war ähnlich zum ersten Tag und kam wieder aus der gleichen Windrichtung. Langsam gewöhnten wir uns an die Welle. An Land zog ein angekündigtes Gewitter vorbei, von dem wir bereits die Blitze sehen konnten. Daher waren wir doch recht froh, als wir nach zwei Wettfahrten den Hafen erreicht hatten. Täglich gab es an Land nach den Wettfahrten ein warmes Essen für alle Teilnehmenden. Die Mahlzeit war nach der Zeit auf dem Wasser dringend notwendig.
Am dritten Tag waren über 25 Knoten angesagt. Da eventuell an den Folgetagen weniger Wind angekündigt war, sollten an diesem Tag drei Wettfahrten gesegelt werden. Dirk hat bei der Prognose und einer anbahnenden Erkältung sich für einen Landtag entschieden. Ich bin rausgefahren. Bereits beim Raussegeln zog eine Front mit Platzregen und Wind über uns. Die Schaumkämme wurden vom Regen erdrückt und das Wasser war schwarz. Glücklicherweise verzog sich der Regen bis zum Start wieder. Nach der ersten Tageswettfahrt wurde bereits angekündigt, dass doch nur zwei Wettfahrten an diesem Tag stattfinden werden. Außerdem frischte der Wind noch einmal deutlich auf. Auf den Vorwinden wurde vorne im Feld gepumpt, was der Körper hergibt, ich habe hinten ums nicht kentern gekämpft. Bei dem Wind war es primär eine Kraftfrage, ob man die Wettfahrten mit Hängen und Pumpen lange durchhält. Unsere Betreuer haben uns in den Hafen geschleppt. Auch das hat fast eine Stunde gedauert, aber in der Zeit musste man endlich nicht hängen. Am Abend fand dann das Sailors Dinner statt, bei dem unter anderem eine Ministerin aus Finnland eine Rede gehalten hat. Vor mehreren Jahren ist sie selbst in der Europe Class aktiv gewesen und kennt sogar noch einige aus der Europe Community.
Am Freitag, dem vorletzten Tag der WM standen wieder drei Läufe an. Dirk war wieder mit am Start, der Wind war für unsere Verhältnisse wieder segelbar. Bereits seit Tag 2 wird eine Startpistole genutzt, die in der Nähe des Startschiffs zu einem Gehörschaden führen könnte. Für den nächsten Tag war kein bis schwacher Wind aus allen Richtungen vorhergesagt, sodass heute drei Wettfahrten gesegelt werden sollten. Überraschend war, dass alle Starts bei den Herren ohne Frühstart abliefen. Vermutlich war allen bewusst, dass ein langer Tag ansteht.
Am letzten Tag war nur noch eine Wettfahrt zu segeln. Je nach Prognose lag der Wind zwischen 0 und 6 Knoten, sodass wir, nachdem AP an Land gezogen wurde, bereits die Boote säuberten. Dann ging es doch raus, natürlich aufgrund der Flaute im Schlepp. Auch im Wettfahrtgebiet ließ ich das Segel noch unten, versteckte mich im Schatten und döste. Nach knapp 2 Stunden wurde ich vom Betreuer geweckt, da sich langsam etwas Wind aufbaute. Dann hat es noch fast eine weitere Stunde gedauert, bis bei segelbarem, aber wenig Wind gestartet wurde. Unser erster Startversuch schlug fehl, sodass wir auf den zweiten warten mussten. Letztendlich fiel unser Startschuss um 14:45 Uhr und damit 15 min vor dem letztmöglichen Ankündigungssignal.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die uns sehr viel Spaß machte und reichlich neue Erfahrungen brachte. Dirk ist auf dem 53. Platz und ich auf dem 52. Platz gelandet. Die Dänen haben die WM dominiert. Zumzwölften Mal in Folge heißt die Gewinnerin der Frauen Anna Livbjerg und bei den Herren siegte Andreas Svenson zum zweiten Mal in Folge.

Fabian (Europe GER 1352)

07. – 14.07.2024 Bericht JEM 2024 der Europes

In diesem Jahr fand die Jugendeuropameisterschaft der Europes in Nieuwpoort (Belgien) statt.
Nach meiner ersten Klausur dieses Semesters reiste ich am 08.07.2024 spät abends an und fand glücklicherweise ein bereits fertig vermessenes Boot vor.
Im Laufe des folgenden Tages bereitete ich mein Boot vor und verkostete original belgische Pommes. Um 16:00 Uhr fand dann die traditionelle Flaggenparade im strömenden Regen statt, anschließend wurde die JEM offiziell eröffnet.
Der erste Wettfahrttag begann mit einem Coachmeeting, in welchem wir die aktuellen Wind-, Wellen- und Strombedingungen besprachen. Somit wurden wir gleich darauf eingestellt, dass der starke Strom am Start von hinten kommen wird und wir daher vorsichtig sein müssen um keinen Frühstart zu riskieren.

Hafenausfahrt Nieuwpoort

Bild: privat

Die Hafenausfahrt konnten wir aufgrund der starken Strömung nur im Schlepp passieren. Auf der offenen Nordsee fanden wir schöne 4 bis 5 Windstärken und ca. 1 Meter hohe Wellen vor. Nachdem das Segel oben war, segelten wir uns noch eine Stunde Richtung Wettfahrtgebiet ein, um 13:00 Uhr pünktlich zu starten. Da die Windvorhersage für die nächsten Tage nicht so gut aussah, wurden drei Läufe angesetzt, welche wir Jungen auf dem Outerloopkurs absolvierten. In den ersten beiden Rennen kam der Strom, wie angesagt, stark von hinten, wodurch nicht nur der Start schwierig wurde, sondern auch die Kreuz kürzer und der Vorwind länger. Im letzten Rennen des Tages begann sich der Strom langsam umzukehren, was dazu führte, dass man auf der zweiten Kreuz weniger Strom von vorne hatte, je weiter man auf die offene See fuhr. Dies war gut für mich, da ich so meine beste Platzierung der JEM einfuhr, einen 16. Platz. Meine anderen Platzierungen am ersten Tag waren ein 44. und ein 35. Platz. Als wir nach diesem langen Tag auf dem Wasser in den Hafen zurückkamen, stand für alle Segler ein Teller Nudeln bereit.
Der nächste Regattatag verlief ähnlich: Coachmeeting, Schleppen, Segel hochziehen und tolle Windbedingungen. Der Start war allerdings schon um 11:00 Uhr und wir wechselten unseren Kurs mit den Mädchen und segelten daher Innerloop. Auch heute kam der Strom stark von hinten, was in der ersten Wettfahrt für zwei Fehlstarts bei den Mädchen und drei bei den Jungen führte. Zur zweiten Wettfahrt waren wir dann ein bisschen mehr geübt, weshalb es dann besser lief. Mit den Platzierungen 52 und 37 schloss ich den zweiten Wettfahrttag ab. Am Abend besprachen wir bei leckeren Wraps wie der morgige Tag ablaufen soll, da viel Wind und sehr hohe Welle angesagt wurden.
Leider stimmte die Wettervorhersage für den dritten Tag und es kam sogar noch Regen hinzu. Als wir der örtlichen Segelschule im Hafenbecken beim Kentern zusahen, waren wir uns noch nicht sicher, ob Wettfahrten möglich sind. Ein Boot der Wettfahrtleitung fuhr daher hinaus und meldete, dass die Bedingungen segelbar sind. Also schleppten wir erneut raus, dieses Mal aber mit bereits hoch gezogenen Segeln, da bei den Bedingungen draußen wohl niemand das Segel alleine hoch bekommen hätte. Das Rausschleppen war schon eine große Herausforderung und es kenterte auch ein deutscher Segler während des Schlepps. Er konnte aber zum Glück gerettet werden und sein Boot wurde unbeschädigt geborgen. An diesem Tag fiel mir besonders auf, dass die Veranstalter sehr gut auf Sicherheit achteten, sodass jeder bei der schwierigen Hafenausfahrt sicher war. Als wir draußen ankamen, erwarteten uns dort 3 bis 4 Meter (!!!) hohe Wellen und stolze 6 bis 7 Windstärken. Diese Bedingungen machten sehr viel Spaß und vor allem auf dem Vorwind war man unglaublich schnell. Für mich war es sogar so schnell, dass ich mir eine geringere Geschwindigkeit wünschte. Mit diesen extremen und spaßigen Bedingungen fuhren wir erneut zwei Rennen. Ich überstand den Tag ohne eine Kenterung und mit zwei 42. Plätzen.
Über die Nacht flaute der Wind etwas ab, sodass wir nur noch 5 bis 6 Windstärken auf dem Wasser hatten, wie beim alltäglichen Coachmeeting berichtet wurde. Also begannen wir unsere Boote ins Wasser zu bringen, wobei ich leider feststellte, dass sich in meinem Segel eine Naht aufgegangen war. Somit wechselte ich in größter Eile auf das Zweitsegel, welches allerdings für wenig Wind geschnitten ist. Da aber nicht wenig Wind wehte, wurde mir schon beim Rausfahren klar, dass dies ein anstrengender Tag wird. Mit dem Kompromiss genug Druck zu haben, um durch die Welle zu kommen, aber das Boot aufrecht zu fahren, erlangte ich die Plätze 35 und 50. Während ich segelte, reparierten meine Eltern das Starkwindsegel, sodass ich für den letzten Tag das passende Segel wieder nutzen konnte. Nachdem dieses aufgezogen war, gab es noch Nudeln im Veranstaltungszelt und danach viel Ausruhen.
Für den letzten Tag und die letzte Wettfahrt waren noch einmal super Bedingungen angesagt und ich erreichte den 53. Platz. Alle 10 ausgeschriebenen Wettfahrten wurden tatsächlich gesegelt. Das hat die Wettfahrtleitung sehr gut hinbekommen.
Bei den Jungen gewann Andreas Svensson (DEN 11), welcher alle Rennen dominierte und bei den Mädchen Emma Cabré (ESP 589). Beste Deutsche wurden Leon Maximilian Peters (GER 1774) mit Platz 12 und Miriam Koch (GER 77) mit einem 19. Platz.
Ich belegte bei meiner letzten JEM den 45. Platz.

Lukas (Europe GER 116)

Trainingslager Kinder und Jugendliche der SG-Seeburg vom 21.6. – 23.6.2024

Vom Freitag d. 21.6.2024 bis Sonntag d. 23.6.2024 fand auf dem Vereinsgelände der SG-Seeburg das erste Segel-Trainingslager des Jahres 2024 für die Kinder des Vereines statt.
Gemeistert wurde das Ganze mit Hilfe unserer Eltern, die mit hohem Einsatz immer zur Stelle waren, wenn es um Auf- und Abbau sowie die Verpflegung aller kleinen und großen Teilnehmer*innen ging
Unser Motto war: „Segeln am Wind“
Im Trainingsfocus standen für die Theorie:
– Vorfahrtsregeln unter Segel auf dem Wasser,
– Wiederholung der Regattaregeln mit Schwerpunkt auf dem “Start“,
– Strategien auf der Kreuz am Wind
– Seemannsknoten Theorie und Praxis
In der Praxis:
– Praxis in der 420er Klasse (2 Boote), Kreuz und Raumkurse, Trapezfahren
– Übung der wichtigsten Segelmanöver als Crew,
– Praxis in der Opti Klasse für (3-4 Boote),
– Neueinstieg in die Opti Klasse für 2 Kinder (2 Boote)
– Abschlussregatta: Boot gegen Boot
Wir hatten Glück mit dem Wetter, Wind der Stärke 3-4 bft am Samstag und 2-3 bft am Sonntag.
Vom Gelände der SGS aus konnten wir an beiden Tagen mit Frühsport in den Tag am See starten. Kinder lieben Wasser und unsere kleinen Segler*innen ganz besonders. Also hieß es jeden Morgen: nichts wie rein und schwimmen – zur ersten (nahen) Boje und zurück.
Besonders freut uns, dass wir zwei neue Kinder / Mitglieder für das Segeln im Verein begeistern konnten.
Jedes Kind hatte natürlich sein persönliches Highlight, vom Segeln als Crew bis hin zu den Wettfahrten und Zelten mit Stockbrot am Lagerfeuer.
Wir bedanken uns bei den Eltern unserer Kids für die tolle Unterstützung. Ahoi!
Veit Birnbaum und Sven Schröder

Die Bilder zur Veranstaltung befinden sich hier.

Regattabericht Offene Landesjugendmeisterschaft 2024 SAH

Am Wochenende vom 01.-02.06.2024 war der 1. Segelsportverein Geiseltalsee e.V. Gastgeber für die diesjährige Offene Landesjugendmeisterschaft Sachsen-Anhalt. Gesegelt wurde in den Klassen Optimist, 420-er und Europe. Da die LJM offen, also für alle Altersklassen ausgeschrieben war, nahmen auch drei Europes aus unserer SG daran teil.
Am Wochenende beeinflusste die „V-b-Wetterlage“ das Regattageschehen, die uns am Samstag mit Regen, viel Wind und Gewittern ab 15:00 Uhr traf. Dennoch wurde davor noch eine Wettfahrt absolviert. Abends stärkten sich alle Aktiven, Begleiter und Helfer mit Essen aus der Gulaschkanone.
Am Sonntag war auch Wind mit einer Stärke um die 4 Bft. aus NW. Durch ein technisches Problem, das Luvfass vertrieb, konnten nur 2 Wettfahrten in die Wertung eingehen.
Lukas vertrat unseren Verein mit einem 2. Platz, punktgleich mit dem Sieger, erfolgreich.
Frank

Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft ersegelt

Vom 08.05.bis 12.05.2024 fanden auf dem Steinhuder Meer die Internationalen Deutschen Juniorenmeisterschaften der Europe 2024 mit U20-Wertung statt. Aus unserem Verein ging Lukas mit der Europe GER 116 an den Start.
Nach Anreise, Vermessung und Anmeldung am Mittwoch sollte es ab Donnerstag losgehen. Doch 2,5 Tage lang war absolut kein segelbarer Wind! Freizeit und Theorie an Land waren angesagt.
Am frühen Samstagabend (nach 17:30 Uhr) kam dann doch das erste Startsignal für eine Wettfahrt. Wenig Wind mit 2 Bft., aber endlich Regatta!
Die Wettfahrtleitung entschied für den letzten möglichen Segeltag, den Sonntag, bereits um 08:30 Uhr zu starten und 4 Läufe durchzuführen. Wind aus Ost mit 3 bis 4 Bft. war in der App ersichtlich. Es bedeutete aber auch Aufstehen bereits um 06:30 Uhr…
Die Wettfahrten liefen prima und zur Siegerehrung trug Lukas die Bronzemedaille einer Deutschen Meisterschaft in der U20-Wertung um den Hals.
Ein schöner Erfolg für unseren Verein. Erfolgreicher bei Meisterschaften war bisher nur Werner Marquardt 1979 zur DDR–Meisterschaft mit Platz 2 auf der Ixylon.
Frank

IDJoM_2024