Endlich wieder Trainingslager. Das bedeutet für uns Segeln, Zelten und jede Menge Spass beim Abkühlen im kühlen See.
Wir haben die Zeit gut genutzt, damit sich unsere Kids gut mit Ihren Booten vertraut machen konnten. Das war deshalb wichtig, weil wir einige neue Nachwuchssegler bei uns begrüßen durften.
Doch von vorn. Gestartet sind wir am Freitagabend mit dem Aufbau der Zelte, eines Pavillons für zusätzlichen Schatten, sowie unserem Langzelt. Das Langzelt dient als sowohl als Schattenspender als auch als Essens- und Übungsplatz – wenn es mal um die Theorie geht.
Auf- und Abbau sowie die Verpflegung wurde vollständig durch die Eltern übernommen.
Wir starteten unter dem Motto: „Wenig Wind – aber viel Spass“ mit zwei 420er Jollen und 6 Optis.
Zwei Gruppen trainierten dieses Mal fast die gleichen Inhalte:
Das “Kentern und Aufrichten der Boote“
Warum nur das? Weil es einfach zu heiß für mehr war. Das heißeste Wochenende des Jahres mit hinterließ eben seine Spuren. Und so fanden wir uns entweder im Wasser oder im Schatten wieder. Was ist bei heißem Wetter schöner als ein Tag am See?
Beim Kentertraining lernten die Kids, wie sie mit Ihrem Boot umzugehen haben, wenn es im Wasser landet. Die 420er wie Optis hatten jede Menge Spass dabei – und nach einem Tag Training nun jede Menge Übung.
Den Samstag Vormittag nutzten wir noch für einige Knotenübungen. Wichtig, wenn man am Boot Bändsel befestigen will oder den Achterknoten in die Schot machen muss. In der Knotenkunde lernten wir den Achterknoten, Kreuzknoten und Webeleinsteg. Außerdem: Belegen auf der Klampe. Auch nocht wichtig für unseren Nachwuchs: die Benennung aller Teile am Boot.
Highlight des Tages: die Neptuntaufe aller kleinen und großer Segler*innen. Frank und Mirko haben jeden getauft, der dazu würdig war 😉 und anschließend ins Wasser befördert. Unser Gruppenfoto deshalb diesmal mit Neptun und seinem Gehilfen.
Beendet haben wir das Trainingslager am Sonntagmorgen – einfach um den noch wärmeren Sonntag aus dem Weg zu gehen. So viel uns allen der Abbau im kühlen Morgen leicht.
Zwar hatten wir keinen Wind, dafür aber viel Sonne und viel Wasser.
Wir bedanken uns ausdrücklich bei unseren Eltern für die tolle Unterstützung. Ohne Euch wäre ein solches Event nicht möglich!
Ahoi!
Veit Birnbaum und Sven Schröder